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Niemand will auf dem Kopf landen

10.05.2010 -

Nun hat sie wieder begonnen, die Saison der Fahrradfahrer, Inline-Skater oder Skateboard-Fahrer. Immer wieder gibt es jedoch solche, welche die Gefahr einer Verletzung durch einen Unfall unterschätzen. Ohne Airbag und anderen Schutz sind diese Verkehrsteilnehmer eines der schwächsten Glieder im Strassenverkehr und somit einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Vor allem auf kurzen Strecken wird das Unfallrisiko oftmals unterschätzt. Unfälle mit schweren Kopfverletzungen sind keine Seltenheit, denn prallt der Schädel mit voller Wucht gegen einen harten Untergrund, so wirken kurzzeitig enorme Kräfte auf die Schädelknochen und das Gehirn ein. Durch einen Helm wird die Sturzenergie und die Belastung eines Sturzes besser auf die ganze Kopfoberfläche verteilt und der Schlag auf den Kopf abgeschwächt. Die Landespolizei möchte die Bevölkerung auf das Helmtragen aufmerksam machen und so hängen ab Montag, 10. Mai 2010 wieder die Plakate der Beratungsstelle für Unfallverhütung am Strassenrand.

Helme kostengünstig ersetzen

Helme können nicht sichtbare Schäden durch eine natürliche Alterung wie Abnutzung, Licht oder Feuchtigkeit aufweisen. Durch Schweiss und Reibung kann sich die Polsterung des Helmes rasch zersetzen und der Helm so die Passform verlieren. Deshalb sollten Fahrradhelme aus Sicherheitsgründen alle vier bis fünf Jahre ersetzt werden.

Wie jedes Jahr unterstützt die Kommission für Unfallverhütung in Zusammenarbeit mit dem Liechtensteiner Radfahrverband und der Landespolizei finanziell den Kauf eines Helmes. Beim Helmkauf in einem Sport- oder Radfachgeschäft in Liechtenstein werden Ihnen CHF 30.- direkt abgezogen. Nutzen Sie die Gelegenheit zu Ihrer eigenen Sicherheit und schützen Sie Ihren Kopf.



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