Gurt, Alkohol und Medikamente

Sicherheitsgurt

Der getragene Gurt in einem Fahrzeug ist ein Lebensretter.
Ist ein Gurt vorhanden, ist es Pflicht, sich anzugurten. Eine Ausnahme besteht, wenn aus gesundheitlichen Gründen kein Gurt getragen werden kann.

Gurt austauschen

Rollt der Gurt nicht mehr richtig auf, so sollte er ausgetauscht werden. Ebenfalls Gründe für einen neuen Gurt sind ausgefranste Ränder, Einschnitte, Risse oder Einstiche. Hierdurch ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Reparieren Sie somit niemals den Gurt oder den Gurtstraffer selbst.

Alkohol

In Liechtenstein gilt: Fahren mit mehr als 0.8 Promille Alkohol im Blut ist gefährlich und somit verboten.

Ein Fahrzeug darf keinem übermüdeten, unter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss stehenden Fahrer überlassen werden.
Berufsmässige Fahrzeuglenker zum Güter- und Personentransport ist der Genuss alkoholischer Getränke sechs Stunden vor Beginn der Arbeitstätigkeit und während der Arbeitszeit untersagt.


Medikamente

Die Fahrfähigkeit kann durch unterschiedliche Medikamente gemindert werden. Benommenheit, Stimmungsschwankungen und die Abnahme des Reaktionsvermögens sind nur einige Nebenwirkungen, die durch Medikamente auftreten können.

Bei Medikamenten gibt es im Strassenverkehr keinen gesetzlichen Grenzwert wie beim Alkohol.

Wer ein Fahrzeug unter einer medikamentenbedingten Unfähigkeit lenkt, kann mit bis zu CHF 5'000.- bestraft werden.

Eine Liste von Medikamenten, welche zu Fahrunfähigkeit führen können, ist hier zu finden.